Erste Sammlung.
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darf. — Oder damit ich mit meinem vorigen Bildeschließe: hier ist eine Hand voll Blume», in verschie-denen Feldern unsrer Sprache gesammlet — spielendund im Vorbeigehen gesammlet; nicht mit bebrillterNase gesucht, nicht mit gebüktem blutrothem Gesichtzusammengestoppcit — auf freiem Spatziergangelachten sic mich an, boten sich meiner Hand dar,und ich brach sie. Andere, Michaelis," Klopsto ck,Abbt, S u.l z e r, Oe st, Rammler, Breitin-ger, Bodmcr, die L i t e ra t u r b r i e fe und werweiß mehr? sind vor mir auf dieser Blumenlese ge-wesen: ich lese ihnen nach, ohne daß ich mich um-sehe, wer hinter mir sei.
II.
Eine Sprache, die sich in Grammaiikund Naturell,und also an Leib und Seele, von den nachbarlichenSprachen ringsum kenntlich unterscheidet: die bei allerDunkelheit ihres Ursprunges und Geschlechts, dochunstreitig gegen ihre Stiefschwestern und Stüftöch-tcr ein Glied indem Geschlechtsbaumc einnimmt, dasAchtung lodert, eine Sprache, die so wie sic ist, nachallen von ihr losgcschnittencn und verpflanzten Acsten,mit allen in sie gepfropften fremden Zweigen, dochals ein selbstgcwachscner Stamm dasteht, verletzt, aberdoch nicht zerstückt von rohen Händen: l ie wie ein alterTempel erscheint, von der Nation, nach dem Urbil-de ihres Geistes, aus Materialien ihrer eigenenStein- und Thongruben errichtet, geräumig genug,die Nation zu fassen und dauerhaft genug, um ihrewiges Denkmal zu seyn—eine Sprache, die dies