Erste Sammlung.
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Wie weit ist die Sprache als Werkzeug derLiteratur, wenn man sie mit andern Nationen vorund neben uns vergleichet? Wie weit als Werkzeugder Literatur, so fern sie verschiedenen Gattungenangemessen wird — wie weit für den Dichter? denProsaisten? den Wcltweisen^ Wie weit als Werk-zeug der Literatur, so fern sie zu verschiedenen Zwec-ken arbeiten soll? Wie weit im Büchersiil? In derSprache des Umgangs? Wie weit, um sich lesen,hören, lernen, deklamiren und singen zu lassen ?
„Was liegen in ihr für Schatze von Gedanken,„für rohe Massen zu Gestalten, für ungebrauchte„Formen zu neuen Schreibarten? Was hat sie für„eigene Landesprodukte der Literatur aufzuzeigen, dis„in ihr gebohrcn, gcnährct, oder vollendet sind?
„Welche Höhe hat sie erstiegen? Wer hat ihr„dahin aufgeholfen? Welche Höhe hat sie zu erstei-gen? Und auf der andern Seite, worin muß sich„gegcnthcils die andere Waagschale wieder neigen?"—-
Freilich große Aufgaben! denn das Was? undWie? und Wiefern fodert nicht blos allgemeine imTraum gesagte Behauptungen: daß wohl an demallen so etwas daran sc»n könne; „sondern genaueBestimmung" — Beispiele, die jedesmal das Allge-meine in einzelnen Fallen zeigen — Beweise, ausder Natur, aus der Geschichte dieser und aus derNatur und Geschichte anderer Sprachen genommen —Philosophische Beobachtungen, die sich in Grundsätzevon selbst zu verwandeln scheinen.
Der ganzen Nation wäre ein solches Buch einSchatz: ein Schatz für ihre ganze Literatur: Denn