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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Seite
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Erste Sammlung.

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Wie weit ist die Sprache als Werkzeug derLiteratur, wenn man sie mit andern Nationen vorund neben uns vergleichet? Wie weit als Werkzeugder Literatur, so fern sie verschiedenen Gattungenangemessen wird wie weit für den Dichter? denProsaisten? den Wcltweisen^ Wie weit als Werk-zeug der Literatur, so fern sie zu verschiedenen Zwec-ken arbeiten soll? Wie weit im Büchersiil? In derSprache des Umgangs? Wie weit, um sich lesen,hören, lernen, deklamiren und singen zu lassen ?

Was liegen in ihr für Schatze von Gedanken,für rohe Massen zu Gestalten, für ungebrauchteFormen zu neuen Schreibarten? Was hat sie füreigene Landesprodukte der Literatur aufzuzeigen, disin ihr gebohrcn, gcnährct, oder vollendet sind?

Welche Höhe hat sie erstiegen? Wer hat ihrdahin aufgeholfen? Welche Höhe hat sie zu erstei-gen? Und auf der andern Seite, worin muß sichgegcnthcils die andere Waagschale wieder neigen?"-

Freilich große Aufgaben! denn das Was? undWie? und Wiefern fodert nicht blos allgemeine imTraum gesagte Behauptungen: daß wohl an demallen so etwas daran sc»n könne;sondern genaueBestimmung" Beispiele, die jedesmal das Allge-meine in einzelnen Fallen zeigen Beweise, ausder Natur, aus der Geschichte dieser und aus derNatur und Geschichte anderer Sprachen genommenPhilosophische Beobachtungen, die sich in Grundsätzevon selbst zu verwandeln scheinen.

Der ganzen Nation wäre ein solches Buch einSchatz: ein Schatz für ihre ganze Literatur: Denn