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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
Entstehung
Seite
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Erste Sammlung.

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Wie haben die vornehmsten Völker in demLande der Literatur ihre Sprache als Werkzeug schongebildet? Worinn ist dies und jenes Volk einem an-dern vorgekommen, und einem dritten nachgcblieben,weil es sein Werkzeug so bequem fand, oder zumachen wußte weil die Form und das Materielleder Sprache diesen und jenen Zwecken entsprach, oderwiderstrebte? In welcher dieser gelehrten Sprachenruht das meiste an körperlichem Inhalt der Wissen-schaften? Welche ist als Werkzeug die bequemste fürdiese und keine andere Gattung der Literatur? Undwas haben verschiedene Sprachen, die sich blos nebeneinander bildeten, von einander angenommen?-

Ich kann noch lange schöpfen, ehe sich in dieser rei-chen Quelle nicht auf den Boden sehen, sondernnur eine kleine Abnahme merken ließe. Je mehrman schöpft, um desto mehr macht man neuem Zu-ströme Raum, der sich unter das schöpfende Gefäßedrängt, und es mit Macht fortstößt. Ich gebeqlso diese Arbeit der Danaidcn auf, und wende dasgesagte auf meine Sprache an.

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Wir haben noch keinen sprachkundigen Philoso-phen gehabt, der auch nur einiges für unsereSprache gethan hatte, was ich bisher über mehrereSprachen gleichsam in die weite Welt geredet habe.Und wie ergötzend würde mir der Anblick seyn, eini-ge von diesen Aufgaben untersucht und im Einzelnenbestätigt zu sehen!