Erste Sammlung.
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Wie haben die vornehmsten Völker in demLande der Literatur ihre Sprache als Werkzeug schongebildet? Worinn ist dies und jenes Volk einem an-dern vorgekommen, und einem dritten nachgcblieben,weil es sein Werkzeug so bequem fand, oder zumachen wußte — weil die Form und das Materielleder Sprache diesen und jenen Zwecken entsprach, oderwiderstrebte? In welcher dieser gelehrten Sprachenruht das meiste an körperlichem Inhalt der Wissen-schaften? Welche ist als Werkzeug die bequemste fürdiese und keine andere Gattung der Literatur? Undwas haben verschiedene Sprachen, die sich blos nebeneinander bildeten, von einander angenommen?-
Ich kann noch lange schöpfen, ehe sich in dieser rei-chen Quelle — nicht auf den Boden sehen, sondernnur eine kleine Abnahme merken ließe. Je mehrman schöpft, um desto mehr macht man neuem Zu-ströme Raum, der sich unter das schöpfende Gefäßedrängt, und es mit Macht fortstößt. — Ich gebeqlso diese Arbeit der Danaidcn auf, und wende dasgesagte auf meine Sprache an.
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Wir haben noch keinen sprachkundigen Philoso-phen gehabt, der auch nur einiges für unsereSprache gethan hatte, was ich bisher über mehrereSprachen gleichsam in die weite Welt geredet habe.Und wie ergötzend würde mir der Anblick seyn, eini-ge von diesen Aufgaben untersucht und im Einzelnenbestätigt zu sehen!