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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Erste Sa m nilun g.

Körper: die ganze anschanende Erkenntniß verbindetdie Sache mit dem Namen: alle WorterklarungeNder WcltwciSheit genügen sich am letzten und inallen Wissenschaften bat cs gute oder böse ^Folgengegeben, daß man mit Worten, und oft nach Wor-ten gedacht hat. Da ich im dritten Thcile nninesBuchs *) eine fragmentarische Abhandlung darübergebe: wie der Gedanke am Ausdrucke klebe? so fahreich hier blos im allgemeinen Tone fort.

Jsts wahr, daß wir ohne Gedanken nicht denkenkönnen, und durch Worte denken lernen: so albt dieSprache der ganzen menschlichen Erkenntniß Schran-ken und Umriß. Daher muß, auch blos auf das Sym-bolische der Denkart gesehen, ein großer Unterschiedzwischen uns und höher» Wesen seyn, wenn man vonbeiden den Ausdruck Homers brauchen will: soheißt es in der Sprache der Menschen; aber die seli-gen Götter nennen cs anders. Es muß diese allge-meine Betrachtung der menschlichen Erkenntniß durchund mittelst der Sprache eine Negative Pbiloso-phie geben; wie weit sich die menschliche Natur inihren Ideen nur heben sollte, weil sie sich nicht höherheben kann? wie weit man sich ausdrücken und erklä-ren sollte, weil man sich nicht weiter ausdrüken underklären kann? Wie vieles würde man'hier ausfeacnkönnen, was wir sagen, ohne daß wir was dabei den-ken: falsch denken, weil wir eS falsch sagten: sagenwollen, ohne daß wir es denken könne». Ein Mann,der diese negative Wcltweikheit hervordachte/ stündean dem Umfange der menschlichen Erkenntnis, wieauf einer Weltkugel, und wenn er über diese Schran-ken sein Haupt nicht erheben, und in freie Luft umhcr-

ch Dritte Sammlung, l. L.