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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
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Erste Sammlung.

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oft auch damit seine ganze Würde und Schönheitverschaffet. Nur Schade! daß Jupiter das Verdienstseiner unterirdischen Cyklopen so wenig erkannte, unddaß eine Schöne so selten die allmächtige Hand küs-set, die ihr Anstand und Grazie anschuf. Die An-wendung hievon auf die Cyklopen der Sprachkundemag Johnson seinen Engländern sagen:Mansieht sie für Leibeigne im Reich der Wissenschaftenan, die dazu verdammt sind, auf dem Pfade derErkenntnis und des Witzes, nur die Dornen undHecken auszurotten."

Ich gebe cs gern zu, daß die Helden und Halb-götter in der Literatur keine Vorläufer nöthig habenmögen, um vor ihnen den Weg zu ebnen, sonderndaß sie eben damit Herkuls Ruhm erlangen, wennsie seine Thaten thun Berge abtragen, Ungeheuerausrotten, Schwierigkeiten überwinden und Ziele er-eilen ; und das alles in der rauhen Sprache, die wie-Pfeil und Keule ist in der Hand des Starkenallein wenigstens kann man ihren schwacher« Nach-folgern, ihren Brüdern aus menschlichem Geblüt zuHülfe kommen, die sich sonst auf ihrem Kunststückmit schlechtem Werkzeuge quälen, und nachher dochwohl ihre Arbeit zur Schande ausstcllen, oder zueigner Schaam verbergen müßten. Kann man diesenihre Instrumente bequemer, leichter, faßlicher ma-chen : so erleichtert man ihnen wenigstens jene un-dankbare Mühe, die nachher ihrem Kunststück soselten anzusehen ist.

Ich gebe es ferner zu, daß nicht Sprachkünsilcr,sondern Arbeiter auf eigne Hand die erste»sind, die Sprache jeder Gattung der^ Schreibart saanzupassen, daß beide zusammen zu wachse» scheinen;