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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
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der Poesie und bildenden Künste. Zgi»

bildunq der Deutschen Sprache so vortreffliche Grund-sätze nicht nur batte, sondern auch bei der Akademiein Gang bringen wollte, auch Er schrieb ein Deutsch,das seiner Zeit gemäß war. Noch mehr stöhntenE h ristia n T h o m a si u s, T en z el u. a. die-sem Geschmack, der damals für Artigkeit galt; da-her Thomasius die gesunde Kritik, die er andie Rechtswissenschaft, und andre Scienzen wandte,auf den Geschmack nicht anwenden konnte. Eanitz,als Hofmann, gab nur durch feine Gedichte, derenwenigste leider zu uns gekommen sind, ein besseresMulsier.

Der Erste, der mit scharfen Pfeilen auf denLohensteinilchen Geschmack losging, war meines Wis-sens Wernike, ein Preuße. In England undFrankreich an einen bessern Geschmack gewöhnt, woll-te er sowohl durch seine Sinngedichte, (Ueberschrif-tcist als durch die' Anmerkungen, mit denen er siebegleitete, diesen auch den Deutschen zu kosten geben.Nicht mit vielem Erfolg: denn seine Ucberschriften

waren hart, und die Anmerkungen doch nur Spöt-tereien. Sollte man an Jene, die Ueberschriftennämlich, das Maas der Griechen und Römer legen,wie viel Ucberwitz, wie mancher falsche, erzwungeneZierrath müßte hinweggetban werden , auf welchener doch, wie die verschiedenen Ausgaben derselbenzeigen, selbst den mühsamsten Fleiß gewendet. Alsowar auch, sein Geschmack bei weitem nicht rein undvollendet!

Die Hofvcrse dauerten fort , bis fern von Hö-fen in seinem Garten Brockes die Natur undeben so fern von Höfen Bodmer und Breit in-