der Poesie und bildenden Künste.
dem Horaz,, dem Pope, Chaulieu und vielenandern, die er nicht verschwiegen, möge Gleimdem Anakreon und, wenn man will,, auch demAesop, Phadrus', Tyrtaus, Moncrif,Mernard u. f. nachgcahmt haben; ahmten sie alsMänner nach, also daß ihre Nachbildung in unsrerSprache ein Werk war, um so besser; so haben sieihre Nation mit vortrefflichen Denkweisen mehrererGeister und Völker bereichert. Einem reichen Dich-ter unsrer Sprache hat man nachgerechnet, daß er inHomers, Pindars, Tenophons, Lucians,Aciosts, Cervantes, Pope, Fieldings,Sterne, sogar des Königes Davids und derSultanin S ch e h e ra,z ade Art und Manier Psal-men und Mahrchen, Helden - und Lehrgedichte,epische Gesänge und Romane geschrieben, gedichtetund gesungen ha,bc. Desto besser! Um so reichersind wir durch ihn worden. Die Ananas, die tau-send feine Gewürze in ihrem Geschmack vereint,tragt nicht umsonst eine Krone.
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Und wäre cs denn wahr, daß die Deutschenso ganz charakterlos nachahmen? Das min-deste Gefühl des Genius unsrer Sprache und unsrerSchriften zeigt etwas anders von den uraltesten Zei-ten her.
Leset Otfried, leset das alte Siegslicd unterLudwig; der gutmüthige und b ie der e Charakter