der Poesie und bildenden Künste. 36;
dachte, in jedem Wort und Laut, in jeder Zusam-menstellung und Verknüpfung der Worte sich eine-eigene altncue klassische Sprache nach Mustern derAlten als Phjlosoph und Meister ausschuf. Seingroßes Gedicht sollte kein Mährchen der alten Zeit,sondern in Form der Erzählung ein heiliges GedichtÜber Himrr.cl und Hölle« über Paradies, Unschuldund Süude, mithin eine Aussicht über unser ganzesGeschlecht werden. Nicht wollte er etwa bkos zeit-kürzcnd vergnügen, sondern belehrend erbauen, undseine Encyklopadie von Wahrheiten in einer heiligenSprache feststehend verewigen. Daher wählte er we-der Ehaucers Reime, noch Spensers Stanzen;den prächtigen Jambus wählte ex, der in manchemenglischen Psalm und alten Volksgesange wie zurTrompete ertönt, auch in Shakespeare's tra-gischen Stücken auf der Bühne viel Wirkung gcthanhatte. Er brauchte ihn aber nicht, wie Shakespeare,leicht und fliefsenh; sondern, dem Inhalt seines Ge-dichts und seinem Geist angemessen, wie in heroischemSchritt, obwohl abwechselnd und mannigfaltig,dennoch eintönig, prächtig und edel. Weder Poun g,noch Thomson, weder Glovcr noch Akensidehaben ihn hierin erreichet- Jede Cadcnz, jedes Bildund Gleichnis, jede ungewohnte Rcdark ist von demblinden Mann sorgfältig ausqcdacht und an ihreStelle geordnet. Vielleicht giebts keinen englischenDichter, der die viel- und cinsylbigcn Wörter dieserfast einsylbjgcn Sprache angenehmer zu wechseln unddie barbarische Dissonanz seiner Zeiten
rlie 1)Lrssarous üissari Klirrok Larrdus sack dis revelrrr