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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
Seite
358
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7,58 II. Idem zur Geschichte und Kritik

der gleichsam blinde'Sänger uns zum unmittelbarenAnschauen derselben ein. Nicht auf sich will er dieBlicke ziehen, weder auf sein graues Haar, noch aufsein Gewand, noch auf den Schmuck seiner Harfe;er selbst ist in der Vision der Welt gegenwärtig, dieer uns ins Gcmüth ruft.

Dies war der Ton aller Romanzen - und Fa-belsänger der mittleren Zeit, und (um bei der engli-schen Geschichte zu bleiben, aus der das FragmentBeispiele holt) cs war noch der Ton GottfriedEHaucers, Edmund Spensers und ihresGleichen. Der erste in seinen danteriiury-'I'Llsserzählt völlig noch als ein Troubadour; er hateine Reihe ergötzender Mährchen zu seinem Zweck derZeitkürzung und Lehre, charakteristisch für alle Stän-de und Personen, die er erzählend einführt, geordnet;er selbst erscheint nicht eher, als bis an ihn zu er-zählen die Reihe kommt, da er denn seinem Cha-rakter nach als ein Dritter guftritt. So Spen-ser, obgleich er schon weit künstlicher finget, indemer die Gestalten seiner Welt schon cmblcmatisch ord-net. Der Fehler, den man ihm zur Last gelegt hat*),daß jedes seiner Bücher ein für sich bestehendes Gay,ze sey, ist ja eben dje Natur und der Zweck seiner

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wir den gelehrten Fleiß betrachten, den die Eng-länder auf ihre 'alten Dichter z. B. Wartoyauf Spenser, Tyrwhit auf Chaucex,Percy auf die Balladen, und so viele, viele derbelesensten Männer auf ihren Shakespeareund ihr altes Theater gewandt haben; und sodannUns betrachten was sagen wir?