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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
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der Poesie und bildenden Künste. 335

Da ich blos dem Geist der Alten nachspüre:so gebt mich das. Schulmcistergcsicht nichts an, wo-mit die * * ihren Autor Lesern und Zuhörern ver-eckcln. Ich will sebr zufrieden ftyn, wenn ich meinGriechisch nur ohngesthc so verstehe, wie Uebcrbrin-ger dieses seine Muttersprache. Wer die Alt-n, oh-ne die Natur zu kennen, studirt, liefet Nct.n oh-ne Text, und an Petrons Ausgabe in großQuart über ein klein Fragment sich wenigstens zueinem Doctor. Wer kein Fell überm Auge hat, fürden bat Homer keine Decke. Wer aber den Hel-len Tag noch nie gesehen, an dem wcid.n wederDidyMus noch Eustathius Wunder thun. Der Zorn benimmt mir alle Ueberlegung,wenn ich daran gedenke, wie solch eine edle GabeGottes, als die Wissenschaften sind, verwüstet, vonstarken Geistern zerrissen, von faulen Mcnch.n zcr-tretten werden, und wie es möglich, daß junge Leu-te in die alte Fee, Gelehrsamkeit, ohne Zahne undHaare (etwa falsche) verliebt ftyn können."

So spricht ein Eiferer für den guten Gebrauch .der Alten; und wie viel mehr könnte man davonsagen; Aber wie Jemand ist, so thut er;wie wir selbst denken, so nutzen wir die Alt.n.

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Die Nachschrift Ihres Briefes hat mir eine alteWunde aufgcrisscn, die ziemlich verharscht war, näm-lich, wie wir, inscuderh.it mit unsrftr Jugend^