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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
Seite
334
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Z3ch H- Ideen zur Geschichte und Kritik

ein Werk von fortdaurender, wachsenderWirkung. Zuerst mußten diese Schriften gesun-den, vervielfältiget, erklärt, erläutert, von Fehlerngereinigt/ verstanden werden, ehe ihr besserer, ihrweiserer Gebrauch in jeder Anwendung ein Haupt-zweck werden konnte. Hie und da ist er cs schongeworden; er wirds noch mchr'werdcn. Die Zeitder 8c>Iispc>rarn geht zu Ende; zu Einem gemeinenBesten arbeiten wir Alle.

Nachschrift.

Jener Amerikaner glaubte, daß in jedem Briefein Geist «»geschlossen sey, ich wollte, daß ich die-sem Briefe einen Geist einschlicßcn könnte, den Geistder Alten. Hören Sie darüber eine» üpoktyphischenSchriftsteller.

Gerade, als ob unser Lernen blos ein Erin-nern wäre, weiset man uns immer auf die Denk-mahle der Alten, den Geist blos durch das Ge-dac ht niß zu bilden. Wir wissen selbst nicht recht,was wir in den Griechen und Römern bis zur Ab-götterei bewundern."

Gleich einem Manne, der sein leiblich Angesichtim Spiegel beschauet, nachdem er sich aber beschauethat, von Stund an davon geht und vergisset, Wie etgestaltet war, eben so gehen wir mit den Alten um.Gar anders sitzt ein Mahler zu seinem eignen Bilde."