der Poesie und bildenden Künste,
verlieren manche durch sie den gesunden Brauch ih--rer eignen Glieder.
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Jbre Einwendungen konnte ich mit Sprüchwör-kern beantworten, z. B. R 0 m i s t n i c h t in E i-ncmJahr gebaut. Je schwerer djeKunst,desto mehr Pfuscher. Je organisirterder Körper, desto böser seineFaulungu. dgl. Ich will aber mit Gründen antworten; inder Hauptsache sind wir Eins.
Daß zu allen Zeiten und unter allen VölkernTalente ans Licht kommen, ist eine Erfahrung, dieeben ja jeder Bemühung um Ausbildung der Ta-lente zum Grunde liegt. Nicht in Athen undRom allein wurden dämonische, göttlicheMänner gebohren; sic bedurften auch von dortherkeiner Beurkundung, daß sie solche waren. Die Ga-be der Muse ist eine angebohrne Himmclsgabe, diekaum mit Mühe vergraben werden kann. GroßerLeidenschaften und Vorstellungen fähig, sehen einigenichts als diese Bilder, sprechen in Leidenschaft, la-ben sich in Tönen des Wohllauts, und fühlen sichgeschaffen, die Gemüthec andrer mit dem, was sieerfreuet und anregt, auch zu erfreuen und anzuregcn.Wenn Poesie noch nicht erfunden wäre, würden sol-che Menschen sie erfinden, und erfinden sie täglich.
Aber wie sehr Talente dieser Art unter dem