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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
Seite
319
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der Poesie und bildenden Künste.

zweck; cs fehlte ihr nicht an Idealen, auf welchesie hinarbeitete und sich bemühte; aber G eschmack,innere Norm und Regel fehlte ihr. Keineäussere Form des Soimets, Madrigals oder derStanze, der Reim am wenigsten, keine Scholastik,selbst die Arabische Philosophie nicht, sie mochte ausSpanien, Afrika oder Palästina kommen - konnte

Arabern, Provenzalen, Ztaliänern, Franzosenund Spaniern Proben einrücken sollte. Daß Buchhätte sich vergrößert; ich fürchte aber, nicht derinnere Berstand dessen, was hier vorgetragen ist:denn die Products des Geistes, worauf sich dasVorgetragene beziehet, müssen im Zusammen-hänge erwogen, und nach so vielen National-undZeitumstande» unterschieden werden, daß derCommentar hierüber ein neues, siebenfach größe-res Buch geworden wäre. Entweder Muß derLeser also den Verfassern dieser Fragmente undBriefe glauben, oder er muß die Früchte genann-ter Zeiten selbst kosten, zu denen ihm I. A. Fa-bricius in seiner bihliorss. latinu und inelliisevi, Hambergerim 3. und h. Theil seinerzuverlässigen Nachrichten von den vor-nehmsten Schriftstellern, Und die Geschichte jederNational-Dichtkunst dieser Volker das Verzeich-niß liefert. Beides, sowohl Briefe als Fragmen-te, sind Resultate von so mancherlei Untersuchun-gen und Zusammenstellungen, daß nur der einUrtheil darüber haben kann, der denselben weitenWeg gegangen, den die Verfasser dieser Aufsätzegenommen zu haben scheinen^