Zi8 ll. Jdeett zur Geschichte und Kritik
Und da gerade diese Poesie es war, die auchdas Volk nicht verachtete, die sich auf öffentlichenPlätzen und Märkten hören ließ und durch Geilt,Witz und Spott eigene Gedanken und ein freies Ur-theil auch über Jeikhandel, über die Sitten geistli-cher und weltlicher Stände, über das Verhältnißderselben gegen einander weckte: so ward, wie dieGeschichte zeigt, Poesie der erste Reformator.Immerhin wird dies auch die fröhliche Wis-senschaft, clsuuia, rabdr) seytt
und bleiben.^*)
4t.
Sechstes FragiNcNr.
Wieder au fl ebung der Alten.
Was der Poesie des Mittelalters fehlte, watNicht Stoff und Inhalt, nicht guter Wille und End-
*) Ich weiß es sehr wohl, daß zum innern Verstand«niß dieser Fragmente und Briefe eine Keuntnißnicht nur der Geschichte, sondern auch der Dich-tungen aller mittleren Jahrhunderte gehört, undich stand lange bei mir an, ob ich nicht hie undda, so wie von christlichen Hymnen, so auch vdtz