3oö II, Ideen zur Geschichte 'und Kritik
sind zu charakterisircn. Mir sind z. B. die soge-nannten mittleren Zeiten, auch in ihren Mabr-chen, in dem guten Glauben und Aberglauben, dersie beherrschte, in der ganzen Richtung, den die eu-ropäische Denkart damals nahm, sehr merkwürdig.Dieser Wahn liegt uns naher, als die Mythologieder Griechen und Römer ; manche Züge davon ha-ben wir vielleicht in angcbohrnen Neigungen undVorstellungsarten, gewiß aber in Resten der Ge-wohnheit, von unfern Vätern geerdet.
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Fünftes Fragment.
Vom Werth der europäischen Dichtung mitt-lerer Zeiten.
Wir haben jetzt Umfang genug gewonnen, dieeuropäische Eultur durch die Poesie der mittlerenZeiten in dem weiten Raum, den sie durchging, un-parthcnsch zu schätzen, und ihren Werth oder Un-werth zu zeigen.
Ein großer Nachkhe«l war für sie die a l-lenthalbcn mit fremden Sprachen ver-