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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
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der Poesie und bildenden Künste. 3o^

unter den ersten barbarischen Königen spielten dirHistrionen an allen Staatsfesten ihre Rollen,denen die äonZlswrs und äonZlsrirssses, die äou-eurs eis Ifarsss, Lats!swr8 u. f. folgten. Inmehreren und wiederholten Reglements mußte diesenbei Gefangniß - und Leibesstrafe verboten werden,nur nicht an Sonn - und Festtagen, wahrend desGottesdienstes, in geistlichen Kleidern, an öffentlichenOrten, ärgerliche Farcen zu spielen. Zur Zeit derKreuzzüge und der Wallfahrten nach dem heiligenLande, kamen die Pilgrime wieder, um in ihremVaterlande zu reprase ntiren. In abentheuerli-cher Kleidung erzählten und agirten sie ihre Ge-sc h i ch te n vo n w e i t h er, Wunderdinge, Aben-theuer, Visionen; man rcpräsentirtc die Geschichtedes alten und neuen Testaments, unter andern 1akassion <1s §, üssus Llrrist sw Vers iaur-

Is^rrss. Brüd er der Passion (Iss Elonkrd-rss äs la i?g.8sion) entstanden; sie zogen die Privi-legien des Narrenprinzen (xrinss äs sots)Und des Narren festes (äs 1a kLts äss koux)an sich; man räumte ihnen Hotels ein; so warddas erste französische Theater, das bald darauf äs-varrt Isrrrs IVlujsstäs äaws la salls äw ClNuteuuMoralitäten spielte. Der Geschmack dieser Mo-ralitäten , in denen sich das Heilige und Profanesonderbar mischte, ist bekannt; sie hießen äsux ässxoi8 xiläs, Spiele zerstoßener Erbsen,und blieben cs so lange, bis aus ihnen die fran-zösische Eomödie hervorging, in welcher denn,so wie auf dem französischen Theater über-haupt, Repräsentation von jeher der Haupt,gesichtspunkt gewesen und geblieben ist, nach welchem