der Poesie und bildenden Künste.
durch ein lebhaftes Studium des wahrcstcn, völlig»sten Genusses, kur;, durch Eultur der Mensch-heit. Hierin müssen wir Alle Griechen werde»,oder wir bleibe» Barbaren.
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Mit beiligem Ernste treten wir zum Olpmphinauf und sehen Götterformen im Men'-sc h e n g c b i l d e. Jede Religion cultivirtcr Völker,(die christliche nicht ausgenommen) , hat ihren Gottoder ihre Götter mehr oder minder h u m a n i si ret;die Griechen allein wagten es, humanisirte Gotthei-ten , ihrer und der Menschheit würdig, in Kunst,d. i. aus eine dem Gedanken rein und völlig entspre-chende Weise, d a rz u ste llcn. Oder vielmehr sielauterten alles Schöne, Vortreffliche, Würdige imMenschen zu seiner höchsten Bedeutung,zur obersten Stufe seiner Vollkommenheit, zurGottheit hinauf, und theificirten die Mensch-heit. Andre Nationen erniedrigten die Idee GotteSzu Ungeheuern; sie hoben das Göttliche im Men-schen zum Gott empor.
Unten sahen wir einen Reiz der Jugend,dessen flüchtige Blüthc wir bedauerten; unter denGöttern ist er verewigt, eben dadurch daß er aufshöchste geläutert ward.
Als das himmlische Sinnb i ld aller Jüng-lUngs-Genicn auf Erden, stehet Dionysos