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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
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184
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164 n. Ideen zur Geschichte und Kritik

hier, dessen zarte Idee die nieder» Sterblichen someßkenncn, daß ich seinen Namen Bacchus kaumzu nenncn wage. Es ist die sichtbar gewordeneewige Fröhlichkeit; im Genüsse sein selbst,ohne Anstrengung und dennoch mit dcr leichtestenElastieitat, ein süßer Beglücker dcr Götterund Menschen. Im schönen Charakter diesesthatigen süßen bar nienis rettete er einst den Olympund cultivirte die Welt durch Gaben und Geschenke.Sein Dgseyn ist ein ewiger Triumph unter Trau-ben, mit denen er die Sterblichen erquickt und ge-tröstet hat, unter dem ewigen Freudcnliedc jauch-zender Manaden,

Und an seiner Seite senkt den liebctrunknenBlick auf ihn die durch ihn gerettete, selige Ariad-n e. Von ewigem Danke und innigem Ergötzenströmt der gerührte Blick, den keine Mänas, keineBaccha mit ihr kheilct. Ohne Kinder, in seligemAnschaun des Genusses, feiern die zwei ihr unzer-störbares Triumphlcbcn, in welchem Bacchus selbstdie Blüthc der Weiblichkeit in seiner Natur genie-ßet. Lebet wohl, ihr glücklichen Beide, du Geretteteund du, ihr Retter; habt viel Nachfolger auf dcrErde, die unter Scherz und Freude die Menschheitbeseligen, die retten und wohlthun, obne daß sie esZwang kostet. Den Triumphswagen solcher Gemü-ther umjauchzcn dankende Chöre. — Schöne Sta-tuen sind vom Bachus da, und das capstvlinjscheHaupt der Ariadne ist ganz ihr Charakter.

Neben Bacchus stehet Apollo, das höchsteSymbol aller Helden jüngl in ge dcrMenschheit. Ueber Castor und Pollux erhaben