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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
Seite
171
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der Poesie und bildenden Künste. 17t

tönet?" Hätten Sie Lust, mit mir unter diesenHimmel glänzender Sternbilder zu treten?- Nur cmseinem tiefe» Zlhale kann ich von fern auf sie weisen;dennoch aber wird sich Ihr Geist beflügeln, daßSie äusrufen: „Siehe da, den Hellen Zodiakus

der sichtbar gewordenen bedeutendenMen sch heit,"

* 7 '

Die erste Kind h e i t, als ein noch unreifesGewächs der Natur, baben die Griechen seltner ge-bildet. Herkules, an der Brust der Hohen Juno,ist die einzige, mir erinnerliche, Darstellung einesSauglinges, obgleich mehrere Kinder in Armen zartgetragen werden, Sey es, daß sie diese süße Pflichtder Mutter zu den Geheimnisse» der häuslichen Kam-mer rechneten, die nicht jedem Blicke offen stehenmüßte, oder daß sie solchen Geheimnissen lieber dasGebiet der Mahlcrey ynwiesen, indem diese eineMutter und ihr Kind durch Blick und Liebe so vielsanfter in Eins zu verschmelzen weiß; genug, dasbloße Bedürfnis eines bedürftigen Wesens gaben siebildend weniger dem Auge Preis. Die schönen Kin-der, die die griechische Kunst schuf, waren schon inSpi elen begriffen; in Neckereien mancher Art,gm liebsten mit einem sanften Thiere, einem Vogel,mit einem Neste von Vögeln, oder mit Früchten.Diese Vorstellung setzt uns jedesmal in das Lebender Kinder, in die unschuldigen Vergnügungen der