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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
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der Poesie und bildenden Künste- 16 Z

spät bekannt, und da er die Römer als seine Landö-lcute ansah, deren Glanz in Italien er wiederzusebettwünschte; so gab ihnen dieses schon in seiner S.eleeinen Vorrang vor allen Völkern der Erde. Niehaben ihre Redner, Dichter und Weisen einen eifri-gern Schüler gehabt, als ihn, der Nicht etwa nurin der Sprache ihnen nachzubuhlen suchte, sondernihren großen Sinn, ihre hohö Gedanken-weise zur seinigen machte. Dies zeigen seineSchriften und Briefe, seine Sammlungen von Bei-spielen der Vorwelt, die Grundsätze, an welche ersich hielt, mit welchen er andre tröstete oder weckte,endlich seine lateinischen Gespräche, Gedichte und andreEinkleidungen, in denen man dis zu seine» höchstenJahren hinauf den Schüler der Alpen wahrnimmt-Hieb klopft Petrarca jedem Jünglinge und Manneauf die Schulter: „liesest du die Alten also? wen-dest du sie also an?" Petrarca's lateinischer Stylmag unrein seyn; seine Denkart war es Nicht- EinFreund des Vaterlandes, wie Lullius und Cato,weiß er die strengen Grundsätze eines Senekadurch die gesellschaftliche Theilnehmung und Gefällig-keit des Horaz anmuthig zu mildern. MancheBriefe, in denen er seine Schwachheiten liebenswür-dig bekennet und entschuldigt, ja gleichsam mit sei-nem eigenen HerzcN spielet, sind ganz in der Denk-art Horaz geschrieben; und eine sittliche Urba-nität ist der CharakleL aller seiner Schriften.

Dies Gefühl also, nach welchem er ganz unterden Alten lebte, webte den Faden seiner Begeben-heiten, und ward, wie man sagt, der Schmid

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