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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
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Seite
156
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i 56 II. Ideen zur Geschichte und Kritik

Reichthümer, die der Pöbel liebet,

Haßte er stets mir der kühnsten Feindschaft.

Gib ihm, o Wandrer, gib dem Geschiedenen,

Den hier ein kleiner Winkel der Erde birgt,

Und ihm genüget, deinen Segen:

„Leicht sey die Erde dir! Sorg'- entladner!"

Und streu ihm Blumen, Rosen, die bald verblühn!(Ein Abgeschiedner freuet der Blumen sich!)

Und mit dem dustendstcn der KränzeKröne die Asche des glühnden Dichters!

Ein sanfterer Naturdichter würde lebend und strebendsagen: st SA0 in ^rceeäia!

Ueber die Vergänglichkeit.

Eine Ode von Sarbievius.

Menschlichem Elend war' es eine Lindrung,

Sänken die Dinge wieder, wie sie stiegen,

Langsam; doch oft begräbt ein schneller UmsturzHohe Gebäude.

Lange beglückt stand nichts. Der Städt' und MenschenSchickungen fliegen immer aus und nieder.

Jahre bedarf ein Königreich zu steigen,

Stunden zu fallen.