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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
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155
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der Poesie und bildenden Künste. i55

stcm, in ibm also vorzüglich die Liebe der Pflanzenbesang, scheint, nach Proben zu urthcibn, auch vielArtiges gereimt zu haben. Unter deutschen Dichternhat von unserm alten Brockes Gehn er mitRecht gesagt: ,,cr hat die Natur in ihren mannig-faltigen Schönheiten bis auf das kleinste Detail ge-nau beobachtet: sein zartes Gefühl wurde durch diekleinsten Umstande gerührt; ein Graschen mitThau-tropsen an der Sonne hat ihn begeistert; feine Ge-mahide sind oft zu weitschweifig, oft zu erkünstelt;aber seine Gedichte sind doch ein Magazin von Ge-inahldcn und Bildern, die gerade aus der Naturgenommen sind. Sie erinnern uns an Schönheiten,an Umstände, die wir oft selbst bemerkt haben undjetzt wieder ganz lebhaft denken." Halle r s Alpen,Kleists, Geßners Gedichte, Thomsons Jahrs-zeiten sprechen für sich selbst.

Einer der Genannten hatte, als er sein Gedichtüber Pflanzen und Baume schrieb, sich aufs Landzurückgezogen, und setzte sich daselbst als einem Le-benden folgende Grabschrift:

Gcabfchrift eines Lebende«.

Hier ruht, o Wandrer, unter dem niedern DachDer Dichter Cowlei, selig - entronnen schonDer, ach, wie leeren und wie eitlenUnd so entbehrlichen Menschenmühe!

In Armuth glanzt er; aber unrühmlich nicht:An träger Muße will er kein Edler seyn.