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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
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152
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§52 II. Ideen zur Geschichte und Kritik

Herz für die Freuden und Leiden der Menschheit.Die Spruche stehet dir zu Gebot; die Wechsclsccnender Natur werden dich immer mehr zu wechselndenTönen begeistern. Auf! und erweitre das Feld dei-nes Hymnus. Die Kränze, damit du deinen Lehrerschmücktest, erwarten auch dich:

Sieh', es windet dir Flora, die Liebende dem Ge-

tiebrern,

Duftende Diademe von Blüthen aus jeglichem Welt-

theil.

So würde ich zu ihm reden, überzeugt, daß durchdas Studium und durch den Gesang der Natur dermenschliche Geist erweitert, das menschliche Herz un-schuldiger, ruhiger, wohlthätigcr werde.

r3.

Unbezwcifelt ists, daß durch das Studium unddurch den Gesang der Natur das menschliche Ge-müth milder werde. Wer uns eine botanischePhilosophie in einem schönen Lehrgedicht gäbe,welchen Rcichthum hatte er vor sich! Ihm ständedie gesummte Mythologie, die äsopische Fabel, dieIdyllen der Alten, und von den Neuern Rciscbe-schreibungcn, Geschichte, Philosophie, endlich dieNaturwissenschaft selbst zur Seite.