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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
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151
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der Poesie und bildenden Künste. i5r

Ueber den Wogen di? Hcldengestade des felsigen Schwe-dens ,

Rauch von ihren Städten und Gipfel.von ihren Gebir-gen,

In dem röthlichen Schimmer des sinkenden Sonnen-wagens.

Sey mir gegrüßt, du mütterlich Land, im Feierge-

sange.

Wo mich die Blume des Feldes als Knaben mehr schon

entzückte,

Als Hyacinthenprunk und eitle Tulpen-Aesthctik,Blülhen ohne Frucht, dcch batavischcn Krämers Erfin-dung.

So löscke sich der Zauber, Ich kenne den Dichternicht*); könnte ich aber eine Gestalt an mich neh-men, so würde ich in Virgils oder Kleistsfreundlicher Gestalt vor ihn treten und sagen: „Mannoder Jüngling, du bist werth, unser Genosse zuseyn, ja, eine neue Stufe zu betreten, auf der dieWissenschaft der Natur sich mit der Kunst des Ge-sanges verbindet. Denn dich umwehet der Geist derSchöpfung; du weißt nicht nur Namen ihrer Kin-der, sondern fühlest dich auch in sie, und hast ein

*) Er war der verstorbene Freiherr von der Lühein Wien. Dieser Hymnus an Flora erschien zuWien i?go, st. und ebendaselbst (gedruckt mitStereotypen des Grafen Prosper von Sinzendorf,rbo», st.) sein Hymnus an Eeres.

(Mm. d. Herausg.)