der Poesie und bildenden Künste.
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Tie einem bösen Nachbar nah; sie hebt
Ihr Haus und wandert weiter. Darum wohnt
Sie sorgenlos, weil sie die Bösen immer flieht.
Er ist ein Knecht; hat aber Fleisch und Blut
Wie du: denn keiner ward durch die Geburt ein Knecht;
Unglücklich Schicksal macht zum Sklaven nur.
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Ein böser Diener wird der Strafe nicht entgehn;
Du aber sey der Strafe Büttel nicht.
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Dein Wort, o Freund, hat deine schöne LhatGeschmäht; des Reichen Lhat hat Bettlers Wort ver-nichtet.
Rühmst du die Gabe selbst, die du dem Freunde gabst,So warst in Lhaten du ein Feldherr, und im WortEin Mörder. —
Sprich nicht: „das will ich geben." Denn wer spricht,Der giebt noch nicht und hindert Andrer Gaben.
Mit rechter Unterscheidung gib und nimm.
Das kleineste Geschenk, es wird das Größeste,
Wenn du's wohlmein e nd giebst.
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Den Armen haß' ich, der dem Reichen schenkt;
Er schilt das Glück, die Unersättliche! —
Sey einem Alten, der La fehlt, nicht hart;
Ein alter Baum ist zu verpflanzen schwer.
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Im Alter kommt der Rcichlhum uns zu gut,
Er führt den Alten glücklich an der Hand.
HerdersWcrke z, schön.Lit.u.Kunst. VIl, I