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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
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125
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der Poesie und bildenden Künste. 126

der Unbehaglichkeit zu setzen; so daß Ungewißheit,Bekümmerniß, Verwirrung in allen Gemüthernherrschen, und eure Zuschauer den Unglücklichengleichen, die in einem Erdbeben die Mauern ihrerHauser wanken sehen, und die Erde ihnen einenfesten Tritt verweigern fühlen."-

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Als Swift über Gullivers Reisen brütete,schrieb er an Pope: „ich habe ganze Nationen,ganze Professionen und Zünfte immer gehastet;meine Liebe gehet nur auf einzelne Personen. Z. B.ich hasse die Zunft der Nechtsgelehrten, aber ich liebeden Rath N. den Richter N. N. So habe ichs,(von meiner eignen Profession nichts zu sagen), mitden Aerzten, mit den Soldaten, den Engländern,Schotten, Franzosen u. f. Vornehmlich aber Haffeund verabscheue ich das Geschöpf, der Mensch ge-nannt, obschvn ich den Johann, den Peter, Tho-mas u. f. von Herzen liebe. An dieses Systemhabe ich mich (unter uns gesagt) nun viele Jahreher gehalten, und werde mich immer daran halten.Ich habe Materialien zu einer Abhandlung gesamm-let, welche zeigen soll, daß man den Menschen un-recht durch ein vernünftiges Thier desinirt, unddaß man blos ein vcrnunftfahiges Thier setzensollte. Auf dies starke und feste Fundament derMisanthropie, (wiewohl nicht nach Timons Ma-nier), gründet sich das ganze Gebäude meiner Reisen;