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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
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ns 1k. Ideen zur Geschichte und Kritik

auch den Missethater Paris ins Feld fordert, bisam skaischen Thore endlich, an diesem Unglücksorte,der traurige Abschied die Scene endet-

Homer war keiner von denen, die ihrem Lieb-lingshelden die ganze Welt aufopftrn. Seinen Achil-les kleidet er in gottahnüchc Große; Hcktor dagegenin alle Würde und Zierde des Verthcidigers seinerGeburtsstadt. Beide Helden konnten in dem men-schenverderblichen Kriege nicht auf Einmal glanzen;indeß jener also einige Tage ruhet, lasset er diesensein Glück aufs höchste treiben; bis er durch Anle-gung der Waffen Achills die Nemesis reizet, und,dem Lode ein Opfer, dasteht. So übertrieb Patro-klus seine Bestimmung und sank; nicht von Hektor,sondern zuerst von Apollo selbst rückwärts getroffen,daß Achills Waffen von ihm sielen. So sollte, hin-ter Homers Jliade, Achilles, da. sein Ziel erreichtwar, auch sinken. DaS Schicksal aller Dreien, deredelsten Männer, ist in einander verwebt, und derTod Eines ein Verkündiger vom Tode des Andern.Im Leben und Tode ehrt Jupiter den Hcktor. Daer vom Zorn der Juno ibn nicht erretten kann,opfert er seinen eigenen geliebten Sohn Sarpedon mitihm zugleich auf, und seinen Leichnam entzieht erder Rache Achills auf die edelste Weise.

Und wie den Hcktor, so bat Homer den altenPriamus und alle seine Kinder gechrct. D e i-phobus ist vom Apoll begeistert, wie keiner imgriechischen Heere; selbst Paris Vorzüge werdenbei allem Tadel, der ihm gebührt, nicht ver-schwiegen.

7 . War-