tic» II. Ideen zur Geschichte und Kritik4 -
Mit Recht NeNneN Sie Shaftesburi einenedlett Schriftsteller; ob ihn gleich hie und da seinStand, ich mochte sagen, seine Lord sc Haft über»eilte. Sein zuweilen zwaNavoller Styl, mancheSpaße, die cd sich über die Geistlichkeit erlaubte, seinbinfall: „Witz uttd Humor zum Prüfsteine aller,auch dek ernstesten Wahrheit zu machen," habenTadler und Widerlcger genug gefunden; über seinenKunst-Geschmack wäre auch Manches zu 'eigen. Diebessere philosophische Seele aber, die in ihm wohnte,sein Nour-stum und äsooruin in der Moral, hun-dert feine Bemerkungen über Grundsätze, Sitten,Composition und Lebensweise sind Nach allem TadeluNwiderlegt geblieben. Ich kann mir nicht verstellen,daß ein unbefangener honetter Mann diesen Schrift-steller ohne innige Achtung aus der Hand legen solletc; und für Jünglinge wünschte ich in unsrer Spreuche zum übersetzten Shaftcsburi eine Zugabe, „wieShaftesburi zu lesen, und was in ihnizu berichtigen seyn mochte." Wie LeibeNitz, so hielten Diderot, Lessing, Mendels-sohn, von diesem Virtuos» der Humanität viel;
auf
i7i,b, in seiner Lage, uns Shaftesburi'sMoralisten bekannt machte. Mehr als drei«ßig Jahre nachher ist zuerst die UebersetzUng desganzen Shaftesburi gefolget. Shaftesburiphilosophische Werke, Leipzig. 1.776- » 779 -