der Poesie und bildenden Künste. 79
ten, daß die Liebe zwischen uns wechselseitig würde;wenn Sie mich überreden konnten, zu glauben, die-ser Genius sey nicht gleichgültig gegen meine Liebeund fähig, sie zu erwicdern —
Th. Gut! ich nehme die Bedingung an. Mor-gen, wenn die östliche Sonne, wie die Dichter sag-nmit ihren ersten Strahlen den Gipfel jettes Hügelsvergoldet, dann wollen wir, Wenns Ihnen beliebt,mit Hülfe der Nymphen des Hains dieser unsrerLiebe nachspüren, erst den Genius des Orts ancu-fen, und dann versuchen, ob wir nicht wenigstenseines schwachen, fernen Anblicks des höchstenGenius und der ersten Urschönheit gewür-digt werden. Sollte es Ihnen glücken, nur Einmaldiese zu sehen: so stehe ich dafür, alle jene widrigeZüge und Häßlichkeiten, sowohl der Natur, als desmenschlichen Geschlechts, werden augenblicks verschwin-den. Ihr Herz wird ganz mit der Liebe erfüllt wer-den, die ich Ihnen wünsche.
So weit dies Gespräch. Wie Thevkles seinenZweck bewirkt habe, mögen Sie in der vortrefflichenRhapsodie: die Moralisten, beim edlen Shaf-tesburi selbst lesen*).
*) Meiner Gesinnung nach ist es' -ins der schönstenVerdienste SpaldingS, daß Er, zur jener Zeit,