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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
Seite
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der Poesie und bildenden Künste. 6Z

hören. Wir werden aus unserm Todesschlafe ge-weckt, und lernen in strenger» Umrissen rennen:

t^uiä suniiis, seit ^uiänsnr vicNuri gitzilinrur, oräol^uis clsrus, Slit metss c^usiii niallis Uexus, er iinds'()>iis inextus sig^nro, g»i6. k-es optnrs, cxuiä asps^Uliile nuinmus liebst, pstrise curis^ne propin^uisl)usniuin elarziri cleoesr, csiiem ts Dens esssisiissir ei Iiumsn-e^iis parts loLstus es in vsViseito, e> missvi, er csnssss cvgnoscite rernin.

2 .

Die Griechen hatten das Wort Humanitätnicht; seit aber Orpheus sie durch den Klang seinerLeycr aus Tbiercn zu Menschen gemacht hatte, warder Begriff dieses Worts die Kunst ihrer Mu-sen. Ich bin weit entfernt, die griechischen Sittenund Verfassungen zu jeder Zeit und allenthalben alsMuster zu preisen ; das kann indessen nicht gelaug-net werden, daß das

einollir mores nec sinit esse keros

mittelbar oder unmittelbar der Endzweck gewesen, aufden ihre edelsten Dichter, Gesetzgeber und Weise wirk-ten. Von Homer bis auf Plutarch und Longin istihren besten Schriften bei einer großen Bestimmt-heit der Begriffe eine so reizende E ultur der See-le cingeprägct, daß, wie sich an ihnen die Römerbildeten, sie auch uns kaum ungebildet lassen mögen.