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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
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der Poesie und bildenden Künste. 6^'

Menschen gegründet oder befördert haben. Keinerseiner cdeln Mitbürger ist ihm hiebei in Wort undThat nachgcblieben.

Viele Ddcn des Horaz, noch mehr aber seineSermonen und sogenannte Satycen sind feine Be-arbeitungen der Menschheit; sie habenalle, wenigstens mittelbar, zum Zweck, einen Umrißin das rohe Gebilde des Lebens zu bringen, dieIdeen und Sitten jener Person, dieser Stande nachdem Richtmaas des Wahren und Guten, des An-ständigen und Schönen zu ordnen. Petsius, Juve-nal, LucaN und andre wirken dahin, jeder nach sei-ner Weise; vor allen aber bezeichnet Virgil, woer kann, seine Gesänge mit einem zarten Druck devMenschenliebe. Unmöglich ists, daß ein Mann oderJüngling, dem das Innere dieser Hciligthümer auf-geschlossen wird, sein Inneres nicht durchdrungenuNd zu einer Form gebildet fühlte, die ihm vielleichtwenige Neuere Schriften gewahren. Es ist, als objenen großen Autoren die Menschheit reiner Vorstand,oder als ob sie mebr Kraft gehabt hatten, auch un-ter allen Unarten der Zeit, ihre wahre Gestalt leb-hafter anzuerkenNen, stärker und reiner zu schildern;wozu denn, nebst vielem andern, auch ihre Spracheund der Begriff beitrug, den sie sich von Poesiemachten.

Doch Nicht bei Poesie allein blieb diese Bildungstehen i Trotz alles Harten und Drückenden zeigt siesich auch in der Römischen Geschichte. Mattlese im Cornelius des Atticus, in SallustEatilina's, in Tacitus Agricola's Leben, vor al-

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