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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
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/j.3 I. Ursachen des gesunkenen Geschmacks

seinen großen Gegenstand bestimmter hatte umfassendürfen. Voltaire endlich ward wie Kolumbusgroß, daß er außer dem Jahrhunderte Ludwigs nochEine Welt glaubte. Er schiffte ins Land der Fein-de seines Nationalgcschmacks, nach England hinüberund raubte Einen Brand von ihrem Feuer: er bil-dete sich außer den schonen Kreisen von Paris inrerckisurirninn rorurn und ward Voltaire. Das Land,das mehrere Muster von L e i c h t i g k e i t, U n fta n d,Richtigkeit*) und Klarheit für ganz Eu-ropa ausgestellt hat, hat sich selbst vielleicht aufcineZeitlang t i c fe Or ig i n a l c m p fin d u ngerschweret. Das Licht ist in lichten Schimmerumher verbreitet, und flammt also in keine belleFlamme auf. Man steht zu dicht unter den Bild-'faulen voriger Zeiten und liefert ihmn nur Poste-mcnte. So hatten die Ursachen des Ge-schmacks in Frankreich auch S a a m c n -körne r seines Verfalls in ihnen selbst.

Und nun gehe ich aus Bescheidenheit nicht wei-ter. Wir haben an den vier vcr schi ed e n c n Pe-rioden des Geschmacks genug gesehen, um dieWahrnehmungen in ihnen zu erkennen, dazuwir sie durchlaufen sind. Nehmttch:

Zeit des Geschmacks, lehn wir, ist unterallen Gestalten eine Folge der Kräfte desGenie's, wenn diese sich ordnen undregeln. So verschieden also die Zeiten sind,so verschieden muß auch die Sphäre des Ge-schmacks

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