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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
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b.i dut vccschiedincn Völkern rc. 47

Charakterbilder des Moli.re in Miniaturgemah.devoller Sentimens. Tie Akademie des guten Ge-schmacks lieferte, was sie liefern sollte, Komplimen-te; das Feld des Hofgeschmackes konnte nichts an-ders erzeugen. Unglückliche Schicksale derNegierung, von der zuletzt doch Alles abbi.ng,kamen dazu, die narürlich.r Wcise Alles sehr stör-t>n. Und da das Beste, das hervorgebracht ward,auf der Mcynung eines cng.n Publikum, d. i. ei-nes ausgesucht.n Kreises sogurannter Kenner schwamm;so mußte das garstige Ungeheuer, Kabale, dnGeschmack hier mehr verengen, aufhalt.n und verd.r-bcn, als irgendwo, und jemals in andern Zeit.n.Die üppige Erziehung, die Lebensartder Haupts tadt drang, weil Alles auf ei-nem M 0 d c g e sc h m ac k beruhete, bis aufRichter und Nichterinncn, also auch auf Verfasserund Künstler hin; viele andere Sprößlinge zu ge-schweige», die alle aus derselben Wurzel kannn.Ein Geschmack ist übel dran, sobald ernur Gesellschafts- oder Hofgeschmackseyn kann und darf: gar bald wird er schwach :und da er dem Publikum vergehn soll, bleibt erhinten.

Die größestctt Männer nach der Zeit, sehn wir,mußten diese alten Vorurthcile durchbrechen, umnur freiere Luft zu athmen. Rousseau rief,wie aus der Wüste, hervor; und hatte diesnicht thun dürfen, wenn die Gegenseite nicht garzu blühend gewesen wate. Montesquieu, wiedes Horaz Marcellus, erwuchs als ein edler Baum,alsiin auf seinem Raume ; und noch hatte er man-ches nicht durch Esp ri^ ersetzen wollen, wenn er