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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
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bci den verschiedenen Völkern rc. §3

ihm aufgeschüttet; sie können also nicht Früchtetragen.

Der Verfall der Dichtkunst hat ebenden Weg genommen. Da sic ganz ideali'ch warund am G e i ste d e r Zeitbed ürfn i fsc undZwecke so wenig, als möglich, hing: so

gericth ihr nächster Schritt immer ins Land desAbentheuers und des Ucb.rtriebcn.n. Das Jahr-hundert des wi dererweckten griechischen Geschmacks,der doch überall auf Natur, Nichtigkeit und Wahr-heit sükrte, konnte daher neb.n all n den hohen Mu-stern und vortreffichen Nachahmungen von elendenPetrarchisten wimmeln, ja die Nachahmer der Al-ten waren dies oft selbst; ein deutlicher Beweis,wie untief der damalige Geschmack war, umdie ganze Natur und Seele in Allcm undfür all. s griechisch zu bilde». A riost kamund bau te ein Zauberschloß mit hundert Pforten inder Luft: d.nn >imn Nati.naltempcl auf s,stein

B.den kennte er nicht bauen; was drüber ging,ward natürlich Frage und Mahrchen, Lasso abm-te im Lande d.r Phantasien kalt nach: Marino

überkri b cs kennte nicht anders wurden. stinengi'cher Kunsirichtcr mevnt, man könne sich d.nGeschmack an nichts so leicht, als an italienischen,zumal Li,des- und Schaf,rgedichten, Verderb.n, undich w. nicht, ob er ganz Unrecht habe? Die wirk-samste und natür ichste Dichtungsart, das Trauer-spiel, bat daher in Italien nie Kräfte gewonnen:der Walscke schwelt mit seiner Musik, mit seinerKunst, und auf gewisse Art selbst mit seiner Dicht-kunst in der Lust, in einem Ideale, das ihn