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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
Seite
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bei den verschiedenen Völkern rc. 3?

wenn sie Wider dies stritten, auch jenen zu schadenoder zu entweichen scheinen. Mit Götzentempeln ver-ödeten sie auch schöne Statuen, und das Gift derAbgötterei schien ihnen auch im Honig der Dicht-kunst ein zu gefährliches Gift. Ihre Religion solltedie Welt zu einem höhern, unsinnlichen Systemelautern; vorerst ging also auch Vieles von der schö-nen Sinnlichkeit unter, bis endlich die barbarischeForm Alles füllte.

Der Verfall des römischen Geschmackshat also eine simple Geschichte. Dieser waraus Griechenland her und in Rom lange ein Fremd-ling: er hielt sich so lange, als es Boden und Luft

und Wartung erlaubten; und wahrender Zeit nahmer eine harte, festere, die römische Gestalt an.Sturmwinde rissen bald, wie Alles, so auch diesePflanze aus der Erde, sie jhielt eine Zeitlang amobern Rasen, unter zufällig guten Umstanden, undinsonderheit an den Resten der wirklichgroßen Form Roms und ihrer vortreff-lichen Sprache; aber nur noch mit wenigerKraft und Wirkung. Der römische Geschmack warnur die kurze Blüthenzeit gewesen, da Nomsich in seinem Thatengeiste zuerst mitsicherer Ruhe und Majestät fühlte;Partheiengeist, Ueppigkeit und Skla-verei vertilgten bald die schöne, demStaat minder wesentliche, Blüthe. We-he also uns, wenn der Wunsch unsrer Grammati-ker cintrafe, die von keinen Mustern der Ge-schichte des Geschmacks, als von den ge-wöhnlich figurirenden römischen Zeitaltern, dem gol-