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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
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3» I. Ursachen des gesunkenen Geschmacks

sich endlich mit allem Wohlklange der Griechenschmückte. Thatvolle Rede war das Steuer, dasihr ruderndes Schiff lenkte, und Geschichte dasweisheitsvolle Neisebuch, darnach es gelenkt ward.Die Scipionen, Eatouen, Sulla, Eraffus, Lucullus,Brutus, Antonius, Pompejus, Casar waren Red-ner , G e s ch i ch tsch r e i b e r . o d e r Freundederselben: es war Geist des alten Roms.

Da dieser Geist wich und das repu-blikanische Rom unter das Joch derMonarchie kam; so hoch auch die Blumen undKranze dieses Jochs gepriesen wurden, so wenigkonnte doch ein zierlicher August und ein spielenderMacenas mit allen ihren Geschenken das ersetzen,»voraus Römergeist geworden war; dassiehet man sogleich nach Augusts Tode. Ein arg-wöhnischer, neidiger Fuchs, ein Ungeheuer über dasandre waren nun schöne Auguste: und die Geschichtehats mit Blut und Lhränen geschrieben, wozujener achte Geschmack, der.Sohn desalten R ömc r g e i sc e s, nun ward. Er wardals Rcbill und Vercäther angesehen: ein Tyrann

strafte den mit dem Leben, der ihm im äolischenDialekte antwortete; der andre will den Homer ver-bannen; der dritte neuen Wörtern und Buchstabendas Bürgerrecht geben; der vierte dringt gereimteVerse und eine erbärmliche , aber mit eigner Handverfertigte Geschichte , als Muster auf: das warjetzt statt R öm e r g e sch mack s. Alles ver-sinkt in Sklavenfurcht vor Lieblingen und Tyrannen:die wahre Geschichte schweigt und muß schwei-gen.; wo irgend ein besseres Genie.aufblickt, wen«

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