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die ihre Sprache üblen, waren Geschichtschrei-ber: selbst Ennius schlug dahin, und die altcn
Tragiker gaben mehr Geschichte zur Anschauung,als Gedicht. Cato kam bald und gab einen star-ken Druck aus Bürgerredekunst und Geschichte, bisLiviuS, Cicero, Sallust, Casar, den Ge-schmack, der etwa Römcrgeist heißen könnte, gleich-sam fesistellten. D>e Dichtkunst blühete bei ersterMuse des Staats jenen Früchten nach, und hat al-lerdings viel zur Bildung der Sprache und Philosophieder Römer beigclragen; nur aber als ein fremdesGewächs, das eben nicht tief aus römischem Bodensproßte, noch auch dahin einwirkte. Der Ge-schmack der Römer war Geschichte oder«rnsk-e gesetzgebendeBeredsamkeit, kurzThat: so wie er bei den Griechen jene leichte Wirk-samkeit gewesen war, die allem eine schöne Sinn-lichkeit und einen süßen Wvhlklang anschuf.
So lange also in RomBeranlnss rin-gen waren, den achten Thaten-, Re de-nn d Geschichrgeisl zu wecken: so wuchsauch der feste römische Geschmack. Dieersten Redner waren einfache, verehrte Obrigkeiten,Oberpriester, Feldherren, Censoren: ihre Beredsam-keit war aus dem Herzen, ihr Wort war That undMuth. Die ersten Geschichtschreiber Romswaren Chronikschreiber voll Stadt-und Bürger- undFamiliengefühls, voll That und Wahrheit. Väter-liche Majestät und das Gedachlniß der Vorfahrenbelebten Alles. Aus dem Geiste ist Rom erwachsen;in dem Geiste konnten die Gracchen wüthen,Cato donnern, Antonius fortreißen, biSCicerv