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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
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bei den verschiedenen Völkern er. 25

«hmung beruhet, so konnte ihr diese nichtschaden, sondern erhielt sie. Viel Anwendungder Kunst, z. B. zur Verehrung der Gottheitenund idealischen Bildsäulen blieben, und die Ach-tung der Künstler gewann an licbhaberischcnHöfen, so wie auch Sieg und Rcichlhum ihr mehrMaterialien schaffte. Die Kunst also, zusammtder Komödie, dauerten über das Zeitalterder griechischen Freiheit und Staats-wirksamkeit hinaus, nur aber, wie manoffenbar flehet, aus Samenkörnern vorigerZeiten. Waren diese nicht langst voraus gepflanztund gepflegt worden, so hatten sie jetzt diese Gestaltnicht gewonnen. Auch die Kunst hatte ihre schönsteZeit gehabt, da sie am meisten Nationalblütheund lebendige griechische Natur war,in den Zeiten des Wohlgeschmacks, des Ruhms,der politischen Wirksamkeit und Freiheit, zwischendem persischen und pcloponnesischen Kriege. Spaterbrannte sie nur ruckweise und aus vorigen Funken.So gings mit dem griechischen Geschma-cke bis auf seine kleinsten Produk-tionen.

Das Zeitalter Alexanders also, so blü-hend es für die Gegenwart schien, so tief untergrubsden griechischen Geschmack in seinenersten Quellen. Sobald der republikanischeGemeingeist der Griechen, ihre leichte Art,mit Lust und Freude zu wirken, hin war : was solltenun blühen? Dichtkunst, wo keine Sitten undLeidenschaften für die offne Muse mehr waren? OderRedekunst des thatvollen, Muthigcn Herzens,