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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
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bci den verschiedenen Völkern w. ir

renn zu entbieten, bis zum Ziele. Er wird sich zehnvergebliche Wege ersparen, von denen er einst mitReue uns vergeblicher Ermattung zurückkemmt, oderdie ihn nie zurückkommcn lassen. Wenn dieQuelle des guten Geschmackes aus-trocknet, wer will sie wieder füllenund beleben? Neulinge drangen sich auf denWeg der alten, achten, simpeln Erfahrung, diedie Stimme der Lehre dem Neide oder dem Unver-mögen zuschreiben, die sie meistern wollen, weil siesic nicht übertreffen können.Der dort im Bettewimmert," sagt man,ist ein kranker Greis, undwir klettern auf spitzigen, steilen Felsen. " DasGenie ist ein solcher Funke von Göttlichkeit, daß cs,selbst aus falschem Wege eines ÜbelnGeschmackes, nur von Kräften des Genies undnicht von Regeln anderswobin gelockt werden will.Jedes Samenkorn der Schöpfung wird nur durchsich selbst erstattet.

II. Wie das Genie, setzt man oft auch dieVernunft d em G e s c h in a c k e entgegen, undweiß sich viel, wie diese immer zu demVersalle jenes beigetragen habe. Eineeben so falsche und verworrene Meyuung.

Ist der Geschmack nichts anders, als Ordnung,als Fertigkeit der Kräfte zur Schönheit; so schneller auch wirke und empfunden werde, so kann er im-mer nur durch Vernunft, durch Bcurthei-lung und Ue Verlegung wirken, durch die al-lein Ordnung wird. Selbst die Bicnenzclle (wenndas Genie mit dem Instinkte der Thicre, die viel--'leicht im Grunde Eins sind, verglichen werden darf)