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und Homilien.
gelabt, de. nichts mehr sie laben konnte, mit demKelche des Lrosts und der Aufopferung gestärkt, daalle Starke hin war, sie wie an deinem Herzenund Munde, in einem Seufzer und Blick gen Him-mel, in einem Dthemzugc des Danks, des Gebets,der Freude zu dir hinauf genommen, o Vater!Dank dir für Alles, was du lebend, leidendund sterbend ihr erwiesen! für . jede Schi-ckung, Führung und Prüfung, wodurch du »ihreSeele so schön bildetest und zum Engel bewährtest!Nun danket sie dir dort oben besser, als wir hic-nicden thun können , sie, die jetzt über Wolken undZweifel erhaben, da Licht sichet, wo wir nur Däm-merung sehen, das Stückwerk ihres Lebens als einherrliches Ganze deiner Güte erkennet und den Je-sus mit Dank und Freude anbetet, an den siehier mit Hcrzcnsaufopfcrung und Kindeseinfaltglaubte! Ja, o Gott, glaubte! und dir zum Preisebekennen wir's und danken dir, daß sic, so ent-fernt von Schwachheit, Heuchelei, Unwissenheitund Aberglauben, so aufgeklärt und hellsehcnd überalles, was unwesentlich oder unwürdig der Reli-gion , mehr Aergerniß als Besserung schaffet, daßDein Wort, o Gott, und dein ungeheucheites Be-kenntniß, v Erlöser, ihr Speise und Trank,Lust und Fcbude war: ein Muster erhabner An-dacht und aufopfernder Demuth ihrer ganzen Chri-stengemeine : die Hoffnung und Gabe der Unsterb-lichkeit, die sie in sich trug, ihre Erquickung imElende, ihr letzter Stab durchs dunkle Thal desTodes. Gottes - und Himmelsvoll freute sie sichauf den Zeitraum, *) wv sie fo viele Gnaden Gotz
*) Monat Juni,
Herders Werke z. Ret.u,Lheol.lll.
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