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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Reden

tcS empfangen,wo sie und ihr einiges Kind ge»deren, Mutter und einiges Kind vorangeqangcn,wo du sie endlich zu allen, die droben ihrer war»teten, zu Mutter und Schwester, Bruder undKind, zu dir selbst hinaufnahmest, o Vater!"Du thatst es, Herr! und machtest ihren Hingang,wie ihr Lebensgang gewesen war, leicht und stille,sanft und erquickend, fest und herrlich, Ihr Ge-burtstag und ihre GebmtSstunde gebar sie zum En-gel hinüber. Herr, was ist der Mensch, daßdu sein also gedenkest! ein Menschenleben, daß dudich ihm so unerschöpflich gütig beweisest! EineZcitlang hier im Thale der Niedrigkeit und Demuth,wie Jesus, und droben, wo er ist, in der Herr-lichkeit Gottes.-

Hiemit, o Gott! tröste das zerrissene Herzihres Gemahls, unsers Landcsvaters, daßer, vom holden Abglanze deiner Güte zur uner»schöpflichen Quelle geleitet, in deinem Willen, oVater! und in der Seligkeit seines vorangeganqencnEngels ruhe! daß sein Geist sich mit dem Ihrenvereint fühle, der ihn wie ein himmlischer Hauchumschwebe, ihm mittheiledie süße Himmclsgabe,Hoffnung! daß in deiner Hand nichts verlorensey, du Allbeleber! daß in dir, dem Urquell alleredelsten Erkenntniß und Liebe, in dir, dem Meerder Güte, dem alle Tobte leben, der Menschenwegnimmt, damit er edlere Geister rufe und spreche:Kommt wieder, Menschenkinder! daß in dir sichAlles, was zu ewiger Erkenntniß und Liebe ge»schaffen ist, dir ähnlich, wieder finde, dich er»kenne und liebe." Alle die Wünsche und Seg-