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Christliche Reden
tcS empfangen, „wo sie und ihr einiges Kind ge»„deren, Mutter und einiges Kind vorangeqangcn,„wo du sie endlich zu allen, die droben ihrer war»„teten, zu Mutter und Schwester, Bruder und„Kind, zu dir selbst hinaufnahmest, o Vater!"Du thatst es, Herr! und machtest ihren Hingang,wie ihr Lebensgang gewesen war, leicht und stille,sanft und erquickend, fest und herrlich, Ihr Ge-burtstag und ihre GebmtSstunde gebar sie zum En-gel hinüber. — Herr, was ist der Mensch, daßdu sein also gedenkest! ein Menschenleben, daß dudich ihm so unerschöpflich gütig beweisest! EineZcitlang hier im Thale der Niedrigkeit und Demuth,wie Jesus, und droben, wo er ist, in der Herr-lichkeit Gottes.-
Hiemit, o Gott! tröste das zerrissene Herzihres Gemahls, unsers Landcsvaters, daßer, vom holden Abglanze deiner Güte zur uner»schöpflichen Quelle geleitet, in deinem Willen, oVater! und in der Seligkeit seines vorangeganqencnEngels ruhe! daß sein Geist sich mit dem Ihrenvereint fühle, der ihn wie ein himmlischer Hauchumschwebe, ihm mittheile „die süße Himmclsgabe,„Hoffnung! daß in deiner Hand nichts verloren„sey, du Allbeleber! daß in dir, dem Urquell aller„edelsten Erkenntniß und Liebe, in dir, dem Meer„der Güte, dem alle Tobte leben, der Menschen„wegnimmt, damit er edlere Geister rufe und spreche:„Kommt wieder, Menschenkinder! daß in dir sich„Alles, was zu ewiger Erkenntniß und Liebe ge»„schaffen ist, dir ähnlich, wieder finde, dich er»„kenne und liebe." Alle die Wünsche und Seg-