lind Ho Milien.
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tig lind wirksam war, das ihn allein zusammenhielt, lenkte, ihm Zweck gab, eigentlich das einzigeWirkliche war, was sich des Körpers bloß b e-diente? — Jeder seiner unedelsten Theilc, desWerkzeugs, sollte bleiben, und dieser innere K ü n st-ier, dieser Schöpfer, dieser kleine unbekannteGott sollte nicht bleiben? und warum nicht blei-ben ? weil sein Werkzeug schadhaft ist — wie un-sinnig und grundlos ist die Folge!
„Aber wir sehen ihn ja nicht, den Künstler,wenn er sein Gebäude verlaßt, wenn er hinweg-zeucht?" Und konntest du ihn denn, o Mensch,sehen? Konntest du dir ein Bild von ihm machen,selbst, da er in dir war, selbst da du ihn em-pfandest? Siche, den Augenblick fühlest du dichdoch, daß du denkest, daß du eine Seelehast! Du fühlst es innig, bei dir selbst gegen-wärtig,- aber nun, was ist dein Gedanke? wasist deine Seele? Licht? Flamme? Feuer? Luft?Othemzug? — nichts von dem allen! du findestihr nichts ähnliches in der Natur! Deine Seel-Hat von ihr kein Bild, die Sprache kein Wort!Sie höhnt, sie spottet aller körperlichen Dinge undGleichungen! sic spottet des Raums, der Zeit,der E n t fe r n ung, der Gestalt! ist in diesemAugenblick über Stern en und Sonnen, unddiesen Augenblick wieder in sich selbst; willjetzt etwas, gedenkt jetzt etwas, und uns unbe-wußt ist ihre Gedankenkraft schon im Arme, siegreift, sie handelt, ohne Zeitverlust, ohne Zwischen-raum. Jetzt empört sich in ihr eine Leiden-schaft, ein heißer Wunsch, eine Begierde;