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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Reden

rüttct worden; der Künstler Hobe sie also vielleichthingeworfen, weil er sie nicht brauchen konnte, sichihrer entübriget dos könnte er etwa schließen!das flehet er etwa! Aber, daß, weil die Ma-schine schadhaft geworden, auch der sie brauchendeKünstler verloren und umgckommenscy wo ist hiezu der mindeste Grund vorhanden?wer macht irgend bei einem Vorfall der Erde immindesten den ähnlichen Schluß?

Und das, M. A., ist doch nur der Tod;nichts in der Welt mehr; daß jetzt das Nerveuge-baude in Unordnung geräth, jetzt das Herz nichtmehr schlagt, jetzt einige Blutkügelchen stille stehen

ist nichts, als eine gehe m mte Bewegun g,eine zerstörte Ordnung in d e r se l b e n Maschine

Kein Theil wird übrigens zu nichts ! kein Staub-korn verschwindet. Nichts wird im mindesten sei-nem Gesetze entzogen! Alles bleibt nicht bloß in derSchöpfung, sondern auch unter denselbenkörperlichen Gesetzen in der Schöpfung,«ach denen es im Körper wirkte; nur in diesemKörper, in diesem organischen Kunstgebaude wirktes nicht mehr, weil es zerrüttet ist folgt dar-aus wohl der mindeste Begriff von Zernichtung,von Zerstörung? Man stehet, bloß ein Schein,eine kleine Zusammensetzung wird aufgehoben; allesZusammengesetzte bleibt, der Körper, der nun freiist, giebt sich allen seinen Elementen wieder; wie?und das Wesen sollte nicht bleiben, dem zu Guteeigentlich der K ö r p e r zusammengesetzt war, dasdenselben belebte, das mit einer Art von Allmachtund Allgegcnwart in demselben gegenwar-