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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Reden

was dort vergeht, fühlen müßten; das menschliche,noch schwache, noch so fühlbare Herz, mit welchemwir an dem Schicksal der Unsrigen in der Ewig-keit Antheil nehmen müßten! Wir sahendie Klüfte des Todes, die Ergangnisse, die ih-nen dort bevorstehen wie? wenn sie noch zuleiden hatten? noch Reue, noch Schmerzenüber das Leben ausgesetzt waren? wir sahen ihrLeiden welche menschliche Seele könnte esertragen? welches Herz?. und wie stark müßtecs nicht Thcil nehmen ! würdd es nicht über derTheilnehmung den Genuß und Gebrauch seines Le-bens verlieren! und dem dahin Geopferten, waswürde ihm die Theilnehmung helfen? alle-hung und Gram Helsen, der hier unser Leben umihn verzehrte? Glücklich also, sie sind von uns,sie sind in der Hand Gottes. Oder wir sahenihre Seenen der Freude, fühlten sie mit,jauchzten, sie mit ihnen .zu genießen wie lästigund ekel würde uns hier das Zurückbleibenam Staube der Erde werden? und so würden diewieder ohne uns, ohne unsere Seele und Muthund Lust zu Leben, Zurückbleiben, mit denen wirhier leben sollen, und die Absichten Gottes verei-telt werden. Ach, und überhaupt, M. Z., welcheForderung ists, Augen für die dunkeln Fer-nen der Ewigkeit haben zu wollen, da wir siekaum für die n a h e l i c g e n d e A e i t scharf ge-nug haben! Unsre Natur ist von Fleisch und Blut,wie ist sie im Stande, die Gerüchte der Ewigkeitzu ertragen? die Bestimmungen derer zu wissen,die nicht m e h r F l e i s ch u n d B l u t sind,die vielleicht nichts mehr mit uns gemein haben,