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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Reden

Bilder dieser Erde, ihrer Länder und Zeiten,sie veredelt und verschönert bloß den Menschen,sie macht unsere Hoffnung gewisser, unsre Er-wartung und Lugend edler, nicht aber unsre Ein-bildung zufrie d e n Warum sind wir also inder Einöde?

Wieder, M. Z , weil die Entdeckung einesMehrern, gesetzt, daß sie auch möglich wäre, unsgewiß nicht nutzbar, sondern gewiß schad lg chseyn würde. Gott hat sic uns also entzogen. Washat man nicht für Beispiele gebabt, daß oft einTraum, ein Wahn , eine Entzückung, ein Schatte,Himmel! was für ganze Umwälzungen undVerwirrungen und ewig bleibende Ein-drücke auf eine menschliche Seele gemacht, der siebegegnet sind! Das Bild, das Schreckbild, derWahn, der Schatten begleitete sic immer, v cr»wirrte ihren ganzen Plan des Lebens, störte ihrganzes menschliches Daseyn. Wahnbilder solcherArt, sie haben die Sitten, den Geist, dieMoral ganzer Völker und Jahrhunderte verrü-cken können! Der Mensch, das schwache,furchtsame, abergläubige Geschöpf! er hat fast zunichts in der Welt eine solche Mildheit, Ergiebig-keit und Weiche der Seele, als Eindrücke des A u-ß e r o r d e n tl i ch en, des Furchtbar- oderD u nkc l u n er m e ß li ch e n, des Schauers,der Ewigkeit einzunehmen und aufzubehaltenwelche Störung also, welche Verwirrung im Planeseines Daseyns! Ec würde nicht mehr in dieserWelt seyn wollen, für die er geschaffen ist, sondernin einer andern, die ihm noch bevor steht! seine