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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Ho Milien.

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sind cs cbm diese Absichten, die uns die Aus-sicht übers Grob, in jene Welt hin-über so ab kürzen und verdunkelnLasset uns sehen:

Nicht bloß aus Neugierde wünscht sich derMensch so oft Blicke in jene Welt; nicht bloß ausNeugierde klagt er, daß diese Aussichten ihm soabgekürzt werden, sondern auch oft aus edlernGründen, wenn ihn hie und da Zweifel quä-len, wenn er so oft das Nichts des mensch-lichen Lebens fühlet, und sich so gern einenBlick auf das Vaterland wünscht, dem erzueilet, und sich fast ermattend sichet am mei-sten aber, wenn Leidenschaft die Aufmerksam-keit seiner Seele ganz dahin richtet und sammelt:er hat einige vorausgeschickt, die ihm dieliebsten auf der Welt waren er möchte so gernbei ihnen seyn, noch mit ihnen Herz und Weltund Zustand theilen sie sind aber nicht?mehr!sie sind so fern! in einem so dunkeln Lande! achGott! wo sie sind? wenn man doch noch jetzt et-was von ihrem Zustande wissen? daran Theil neh-men ? sich doch nur ein rechtes Bild davon machenkönnte? Warum hat Gott uns denn so wenigentdecket? Tod und Leben so fern ge-trennt? Am Grabe alles so still und ödegelassen, und weht keinen Laut herüber vom Uferder Ewigkeit! Ich Hab' es zu andrer Zeit ge-zeiget, daß auch unsere Offenbarung sichdurchaus nicht damit beschäftigt, uns mehr mate-rielle Aufschlüsse, Romane der Ewigkeit fürunsere Neugierde zu gehen Sie giebt bloß

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