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und Homilicn.
als Jünglinge, als Männer, und das sind nichtetwa Ausnahmen, verfehlte AbsichtenGottes, wie man das zuweilen so heißt, undnichts darunter versiebt; sondern eben so gut, (daSzeigt die große, immerwährende, beständig forlge-hendc Ordnung und Vcrkälrnißwcise dieser Einrich-tung,) s o ganze und erreichte Zwecke G v t-tes in der Welt, als was uns nur immer alsoVorkommen möge. Das ganze Menschengeschlechtist eine große Schaar von Arbeitern, jeder zuseiner Stunde gerufen und abgerufen, jederin seinem Tagewerk, mit seinen Kräften undseiner Sichel; dieser mit großen Leidenschaften, dieaber bald seine Lcbenelampe verzehren; jener zueinem langer« Dascyn bestimmt, aber mit einerlangsam brennenden oder gar düstern Flamme; die-ser ein milder Sonnenstrahl, jener ein vorüberge-hender Blitz in der Nacht; dieser als Abzug,jener als Summe in die Rechnung gebracht; abera ll e in G o t t e s R e ch n u n g. Er braucht ab-gefallcne Blüthcn, früh abgerusene Kinderseelen,reifende Jugendleben, Leben in der schönsten Blü-the der Hoffnung — denn er hat sie alle mit Weis-heit, Verhalt, Proportion und Regelmaße verordnet.Das ganze Geschlecht ist ein großes Gemahldealler Grade von Licht und Schalten, undeben durch diese Grade wird die schöne Hal-lein gdes Ganzen. Nun sage man, WerderMensch ist, der das Ganze übersehen könne, indas sein Leben hingehöret? es wisse, zu welchenZwecken er da sey, und wie diese Zwecke zum gan-zen Menschengeschlecht aller Orten und Zeiten sichverhalten? und wie dies Menschengeschlecht wieder