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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Reden

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ein Trutz über unsere Stärke Vorge-hen: wir müßten uns so lange in diesem Jrrthumder Erkenntnis oder der Leidenschaft für andreWesen nehmen, als wir sind. Lasset uns,M. Z , dieser Spur Nachfolgen, und wir werdenwirklich Gott eben so sehr auch dafür zu preisenUrsache bekommen, was er uns versagt, als fürdas, was er uns gegeben hat.

Was sollte, M. Z., einem Vogel, der nichtbestimmt ist, in eine andere schönere Gegendzu wandern, der zu dieser Reise nicht Flug,Kräfte, Anlage hatte, was sollte dem es hel-fen , daß ihm ein Zug dahin, ein Blick dahingegeben wäre? Ec wäre ihm zu nichts, als zumSchaden gegeben! der arme Vogel würde unzufrie-den zurückblcibcn, oder, wenn er die Reise mit an-trate, aber verschmachtete, ermattete, nur seinGrab finden, und nicht die fremde ferne Gegend>der gütiqe, väterliche Gott hat ihm also den Zug,den Blick dahin versagt. Dis Versagung ist ebenso väterlich, als das Geschenk desselben dem andernVogel, der hinzeucht, nie die Gegend gesehen, niedavon gehört hak, aber stark und zutrauend auf dieinnere Stimme der Natur wandert, und die Ge-gend findet. Mit des Menschen Voraussichtüber Tod und Leben ists eben so.

Was sollte ihm dicKenntniß einer ZukunstHelsen, wo die Zukunft doch nicht in seiner Machtwäre, wo ec also die Kenntniß nicht brauchenkönnte, wo sic also wirklich ihm nur zur Ver-wirrung, zur Bcunr u h igung, zur Qual