und Ho Milien.
einmal, was Tod, was Ewigkeit scy? eine höhereMacht, die er nicht voraussehen, der er nicht wi-derstreben, deren Hand er gar nicht einmal sehenkann, ist es, die ihn hinwegnimmt, und er weißnicht, wann? wie? wohin? er muß folgen, undnur Werkzeug, nur Maschine der höhern Machtscyn. — Wenn etwas der Freiheit der Vernunft,der Selbstwirksamkeit des Menschen , allen seineneingebildeten und wahren Vorzügen mit Eins ent-gegen zu seyn und sie zu vernichten scheint, so istes dies. Was Hilsts denn, im Leben, über kleineSchritte und Bewegungen sich so viele Mühe undRathschlagens und Ueberlegens und Kümmerns zumachen; sich da mit Freiheit und Entschließung undTugend und Selbstbestimmung so viel vorzuspiegeln,und der c i n z i g e, ganze, große Schritt, derdas Leben selbst heißt, wic wir hineingekommen sind? und wie wir hinausmüssen? der Schritt, von dem doch alles Vo-rige abhängt, und sich dagegen ins unendlich Kleinezu verlieren scheint— in dem Schritte sind wir Un-wissende ! sind wir Sklaven, wandelnde Schatten,die durch die Flamme eines andern Lichts aufschat-ten, und vorüber schatten, und nicht mehr da sind!Träumer auf Erden, die ein mühseliges Leben träu-men, das sic sich nicht selbst gegeben, und sich zuerhallen nicht die mindeste Macht haben! Tage-löhner in einem fremden Dienste, die sich nachdem Schatten Umsehen, und darnach s e h-ncn, daß ihre Arbeit aus scy. Die Lageverfliegen wie ein Wind, rollen her-um, wie ein Weberspuhl, und sind ver-gangen, und unsere Augen kommen