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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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344
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3§4 Christlick) e Reden

uns im Geist uns an das Grab des Verstorbenensetzen, und an demselben wo alles so still ist,kein Laut! kein Wahrzeichen der Ewigkeit! fra-gen:warum und wie ferne es an dem-

selben so stille sey?" Warum und wieferne Gott uns so wenige Vorbotenunsres künftigen Zustandes gegeben?und ob wir deren nur wirklich wenige haben?wir ehren damit nicht nur bloß das Andenken deSVerstorbenen, sondern sorgen auch für eine wichtigeWahrheit und Ucbcrzcugung unserer Seele; ja viel-leicht werden wir am Schluffe Gott danken könnenfür alles, was er uns gesagt und was eruns verschwiege n hat. Vater Unser rc.

Text: Römer 14, 7. 8.Unserkeiner lebtihm selber, und unser keiner stirbt ihmselber. Leben wir, so leben wir demHerrn; sterben wir, so sterben wir demH crrn! Darum wir leben oder sterben,so sind wir des Herrn!"

Der Mensch, M. Z., traut sich es wohl zu,daß er etwas mehr vom Tode und Zustande nachdem Tode wissen könnte und dürfte, als er weiß.Er fühlt sich doch als ein freies, thatiges,vernünftiges, besonnenes Wesen, undim wichtigsten Schritte, wenn er aus der Welt,wenn er in eine andere Welt soll, ist er nichtmehr frei, ist er nicht mehr thatig und beson-nen. Er weiß nicht, wann sein letzter oder vor-letzter Morgen anbricht; weiß nicht, wie nah ersm Grabe und der Ewigkeit wandle; weiß nicht